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TSG Lübbenau 63 e.V. I vs. LHC Cottbus II 25:26 (13:12)

Erneut ist es den Lübbenauer Handballern der TSG nicht gelungen, ein Derby für sich zu entscheiden. Obwohl das Team von René Nolde über weite Teile das Spiel im Torvergleich anführte, fehlten am Ende Kaltschnäuzigkeit und der letzte Wille. Trainer Nolde gab zudem leider vor kurzem bekannt, sein Amt am Ende der Saison niederzulegen. Seinen Abschied werden die Handballer am letzten Heimspieltag inklusive Abschlussfeier am 28.04.2018 begehen.

In voller Mannschaftsstärke waren die Lübbenauer (Tabellenplatz 4) bereit, den Drittplatzierten aus Cottbus in die Schranken zu weisen. Beide Abwehrseiten hatten zu Beginn Schwierigkeiten ihre Stabilität zu finden. Der Lübbenauer Angriff bewies sich zunächst als treffsicher, sodass alle Rückraumpositionen Gefahr ausstrahlten und das Tor trafen oder den freien Nebenmann einsetzten. Die ersten warmen Tage des Jahres sorgten wohl für einige schwitzige Hände, sodass der LHC mehrfach überhastet den Ball verlor und die rechte Spreewälder Angriffsseite durch mehrere aufeinanderfolgende Tore Profit daraus schlug.

So fühlten sich alle TSG-Anhänger über die Spielstände 9:5 (14. Min) und 12:7 (20. Min) vernünftig unterhalten. Nun wollte man die Aggressivität im Mittelblock weiter erhöhen, was jedoch zu plump wirkenden Aktionen führte und der Spielfaden zunächst verloren ging. Fünf Cottbuser Tore in Folge - die auch mittels eines Lübbenauer Time-Outs nicht gebrochen werden konnte - sorgten für einen offenen Spielausgang und dem 13:12 Halbzeitstand.

Nach der Pause und dem Cottbuser Ausgleich zum 13:13 entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe, in dem beide Mannschaften zu keinem Zeitpunkt ihren besten Handball zeigten. Auch wenn René Sewald nun zielsicher die freien Räume suchte, gelang es der TSG nicht, sich auf mehr als zwei Tore abzusetzen. Auch wenn dies für Spitzenmannschaften der Brandenburgliga angemessen ist, spiegelten die körperlich faire Härte als auch die Zeitstrafen beider Mannschaften nicht unbedingt den eigentlichen Charakter dieser Begegnung wieder. Als in der 55. Minute Cottbus beim Spielstand von 25:24 eine der sehr wenigen Zeitstrafen erhielt, verpasste es die TSG dies für sich zu nutzen und kassierte trotz taktischer Zwischenbesprechung per Strafwurf den Ausgleich. Ohne ein Tor in den letzten Minuten zu erzielen, vertändelte man zusätzlich noch das Angriffsrecht, welches die Cottbuser sieben Sekunden vor Schluss zum eigenen Siegtreffer nutzten. Verständliches Unverständnis bei zahlreichen Zuschauern und hängende Spielerköpfe beendeten den bis dahin erfolgreichen TSG-Spieltag. Nun bleibt noch das Derby am 28.4. gegen den HC Spreewald, bei dem auch Marian Siebert seine Karriere in der 1. Männer beenden wird. Zahlreiche Gründe an diesem Samstag in die Lübbenauer Sporthalle zu kommen!

Es spielten: Kasper (TW), Pätzold (TW), Otto (1 Tor), Kuhlmey (6 Tore, davon 4 7-m), Sewald (3), Siebert (1), Werban (1), Suhl (1), Trenkmann (5), Wahnschaffe (4), König, Hiesener (3), Lange

GW

 

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