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TSG III : HC Spreewald III   33:24  (HZ 16:7)
 
Beim ersten Heimauftritt in dieser Saison konnte die "Dritte" überzeugen und den vielen anwesenden Fachbesuchern ihr Leistungsvermögen vollumfänglich präsentieren. Mit den Gästen aus Luckau erwartete die Büttner Seven gleich im ersten Spiel vor heimischer Kulisse einen Meisterschaftsmitfavoriten. Geprägt von vielen hitzigen und knappen Aufeinandertreffen in den letzten Spielzeiten wollten die Lübbenauer umgehend klare Verhältnisse schaffen und dem Derby sofort ihren Stempel aufdrücken.

Doch bevor es dazu kommen konnte mußte erst einmal ein geeignetes Schiedsrichterpaar gefunden werden. Leider war der Staffelleiter nicht in der Lage, innerhalb einer Woche, für das angesetzte Paar Ersatz zu finden bzw. beide Mannschaften davon in Kenntnis zu setzen. So einigten sich beide Teams jeweils auf einen Sportfreund aus den eigenen Reihen die Spielleitung zu übernehmen. Zu ihrer abgelieferten Leistung kann man beiden Akteuren nur gratulieren. Hoch professionell, unaufgeregt und vor allem neutral agierten die Herren und sollten mal drüber nachdenken eventuell das Genre zu wechseln um die pfeifende Zunft qualitativ zu verstärken.


Vom Anpfiff weg kontrollierten die Spreewälder das Match und überrollten förmlich die ganz in rot gekleideten Berstestädter. Die zugegeben nicht in Bestbesetzung angetretenen Gäste hatten dem kraftvollen Lübbenauer Angriffsspiel nichts nennenswertes entgegenzusetzen. Auch der Deckungsblock der TSG Oldies wusste umgehend zu beeindrucken und lies die Nachbarstädter kaum zu brauchbaren Abschlußmöglichkeiten kommen. Was dennoch den Weg am Block vorbei fand war zumeist sichere Beute der beiden Torleute. Das spiegelte sich auch im Halbzeitergebnis von 16:7 wieder. Die klare Dominanz der Hausherren wurde im 1. Durchgang nur einmal durchbrochen. Jedoch nicht wie vielleicht erwartet von einem Luckauer Spieler sondern von einer Dame aus dem Fanlager der Gastmannschaft. Bei einem ballsportüblichen Zweikampf kugelte sich ein Spieler der Gäste unglicklicherweise einen Finger aus, welcher umgehend und mit vereinten Kräften vieler Helfer wieder eingerenkt wurde. Dies nahm die Dame zum Anlass mit einem Platzsturm den vermeintlichen Übeltäter körperlich zu attackieren. Hier war wohl die Sorge um den Gatten bzw. Lebensabschnittspartner größer als die Selbstbeherschung. Nachträglich werten wir das mal als Liebesbeweis für den sich glücklichschätzenden verletzten Sportler und lassen die Sache mal großzügig unkomentiert im Raum stehen.


Die Pausenansprache des MV wurde auf Grund der enormen Spieleranzahl auch auf den Kabinenflur übertragen. So konnten auch die dortigen Stehplatzinhaber die taktische Marschroute für den 2. Abschnitt empfangen ohne direkt den Moschusduft der überfüllten Umkleide ertragen zu müssen. Nach dem Anpfiff der beiden Freizeitreferees wurde bei der "Dritten" ordentlich durchrotiert. In dem Wissen das der Gegener an diesem Tage nicht auf Augenhöhe agiert testete der MV verschiedene Formationen im Wettkampfmodus. So kamen alle Teammitglieder zu längeren Einsatzzeiten. Ausser Fred G.natürlich. Der belies es bei seinem Saisondebüt auf unterstützende Maßnahmen. Beratend musste er glücklicherweise nicht eingreifen und hatte somit 60 Minuten Zeit zu überlegen welche Brotsorte er später bei Bäcker "Dreißig" holt. Auf dem Feld passierte im 2. Spielabschnitt nicht mehr sonderlich viel dramatisches. Die Gäste auf den gut gefüllten Rängen der Gelb-Blau Arena wurden mit durchschnittlicher Handballkost auf den heimischen Sonntagsbraten vorbereitet und dankten der "Dritten" beim Abpfiff für den vormittaglichen Zeitvertreib bei Bier und netter Unterhaltung. Die nächste Möglichkeit die "Dritte" vom Oberrang zu bejubeln ist bereits am kommenden Samstag. Allerdings erst um 18.30 Uhr und das in Lübben. Dann geht es gegen die dort ansässige Vertretung des HC Spreewald IV welche uns bestimmt gern ärgern möchte.
 
Fazit
1. Vorsicht Matze nicht jede Dame die zu Dir kommt möchte zwingend ein Personal coaching buchen. Es gibt Situationen da verursacht ein limitierter Erkenntnishorizont, bezüglich der objektiven Realität, seltsame Reaktionen.
2. Fred G. du alter Teufelskerl, schön das Du alles menschenmögliche versucht hast wieder in das Mannschaftsgefüge zu finden. Und das zufällig genau an diesem Tage ein opulentes Menü kredenzt wird zeigt wie mittig Du im Leben stehst und die Zeichen zu deuten weist. Schön das es Dir geschmeckt hat.
3. Willi Brockhaus du mußt nicht traurig sein das Du beim Essen was verpasst hast. Der Vati hat Dich mehr als würdig vertreten und besonders im Bereich Dessert/Sättigungsbeilagen eine ordentliches Bewerbungsschreiben hinterlassen.
4. Nochmals herzlichen Dank für die hervorragende Bewirtung an Marko und sein Team nach dem Spiel. Hier wurde die kulinarische Meßlatte ziemlich hochgelegt und Bedarf enormer Anstrengung diese erneut zu topen. Meines Wissens nach ist da noch ein Mettigel Hawaii offen.
 
Tor: Schufte, Lünse
Feld: Matze, Stäbchen, Steven, Berni, Martin, Andre, Robert, Chris, Smile, Mirko, Marko, Andreas
MV: Pitti, Fred G. (Azubi)
 
Kwi

 

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