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TSG Lübbenau – LHC Cottbus II

34 : 29 (20 : 15)

Auch dieses kleine Lausitz Derby erfüllte alle Erwartungen. In der Lübbenauer Blau – Gelb - Arena sahen die unter Corona Bedingungen 100 zugelassenen Zuschauer attraktiven Tempohandball beider Mannschaften. Die Gäste mit dem besseren Start setzten die Führungstreffer zum 0 : 2. Danach hatte auch die TSG Defensive das Spiel angenommen. Ein körperaktiver Mittelblock stoppte die druckvollen Offensivaktionen der Gäste und im Gegenzug konnte der Spielstand ausgeglichen werden. Das Angriffsspiel der Spreewälder fehlerfrei. Bewegliche Positionswechsel, keine leichfertigen Ballverluste und taktisch diszipliniert, wurden Wurflücken in der gegnerischen Deckung herausgespielt und durch Giorgi Dikhaminjia (2) und Gogava Zurab die Führungstreffer zum 5 : 2 gesetzt. Es folgte eine Spielphase mit vielen Fehlern auf beiden Seiten. Mit 2 verwandelten 7 m Bällen verkürzten die Gäste den Spielstand zum 8 : 6. Doch es entwickelte sich kein Kampf auf Augenhöhe. Wiederholt scheiterten die LHC Schützen am aufmerksamen Defensivblock der Gastgeber und einer starken Torwartleistung von Lars Kasper. Mit dem Treffer zum 19 : 13 durch Dustin Trenkmann bestimmten die Gastgeber bis zum Halbzeitstand von 20 : 15 den Spielverlauf.

Im 2. Spielabschnitt kämpften die Gäste um die Anschlusstreffer und verkürzten im Überzahlspiel den Spielstand zum 20 : 16. Doch nur bis zum 24 : 20 konnten sie den Spielverlauf offen halten. Danach hatten die TSG Männer den Spielfaden wieder aufgenommen. Stefan Richter traf zum 22 : 17 und Justin Suhl (2) und Dustin Trenkmann erhöhten bis zur 40. Minute auf 27 : 20. Auch den verletzungsbedingtem Ausfall von Lübbenaus Topscorer Giorgi Dikhaminjia konnten die Gäste nicht zur Aufholjagd nutzen. In einem ausgeglichen Spielverlauf wurden sie auf Distanz gehalten. Mit dem Treffer zum 34 : 26 war in der 56. Minute die Entscheidung gefallen. Eine doppelte Zeitstrafe gegen TSG Spieler Justin Suhl nutzten die Gäste zur Resultatsverbesserung und verkürzten mit 3 Toren in Folge bis zum Schlusspfiff den Spielstand zum 34 : 29.

Fazit: Auch in diesem 2. Meisterschaftsspiel konnte die Mannschaft das gewachsene Leistungspotenzial auf dem Parkett umsetzen, so dass der deutliche Derby Erfolg sich auch im Ergebnis widerspiegelt. Hohen Anteil an diesem Erfolg hatte der starke Defensivblock mit der Einschränkung, dass dem Gegner leicht erzielte Tore aus den Außenpositionen ermöglicht wurden.

Zeitstrafen: TSG 5 - LHC 7 + 1 Disqualifikation

7 m: TSG 7/5 - LHC 6/6

Spielerkader: Klauke, Johannes; Gogava, Zurab (7); Werban, Thomas; Jauer, Vincent (2); Suhl, Justin (6); Trenkmann, Dustin (4); Richter, Stefan (4); Wahnschaffe, Henrik; Dikhaminjia, Giorgi (9); Kasper, Lars; Pipiale, Oliver (2); Hielscher, Maik;

E.Sch.

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